Bisherige Gemeindevertretung:
Es wurde lange geplant.
Es gibt lt. Bürgermeister keine rechtssichere Richtlinie für die bevorzugte Vergabe von Bauplätzen an Hüttenberger Familien.
Die Folgekosten des Baugebiets für die Gemeinde und die Auswirkungen auf spätere Haushalte (Einkommensteuer, Grundsteuer..) sind unklar.
Es gibt keinen schriftlichen Schlussbericht zu den Anforderungen der Gemeinde an das Baugebiet.
Die wichtige Frage nach dem Baulandpreis wurde erstmals am 2. März von der CDU (nicht der FWG) im Bauausschuss gestellt und vom Bürgermeister (FWG) 24 Stunden vor der Sitzung per Mail beantwortet.
Der dort genannte Preis von maximal 330 Euro hat zu großen Diskussionen geführt.
Die Zustimmung zum Abschluß eines „Städtebaulichen Vertrags“ mit dem Investor wurde deshalb aufgeschoben, der Baulandpreis soll nachverhandelt werden.
Die Gemeindevertretung wird am 15.3. neu gewählt.
Investor
Der Investor hat auf eigenes Risiko zeitlich befristete Vorverträge zum Ankauf der Flächen abgeschlossen und Planungskosten investiert.
Die Zeit läuft.
Bauwillige
Die gesamte Gemeindevertretung hat meiner Meinung nach bei den langjährigen Beratungen den für Bauwillige sehr wichtigen Punkt „Baulandpreis“ aus den Augen verloren.
Das wird sich jetzt durch Schuldzuweisungen und Nachverhandlungen kaum noch reparieren lassen.
Damit wurde das ursprüngliche Ziel, hier günstiges Bauland für Hüttenberger Familien zu schaffen, wohl verfehlt und könnte aus den Wahlprogrammen gestrichen werden…
Neue Gemeindevertretung
Die neue Gemeindevertretung wird am 15.3. gewählt, tagt erstmals am 20. April und hat dann vor den Sommerferien nur gut 2 Monate Zeit, zu beraten und Entscheidungen zu treffen.
Die neue Gemeindevertretung muss jetzt entscheiden, wie der Städtebauliche Vertrag mit dem Investor umgesetzt wird.
PS:
Die bisherige Gemeindevertretung hat auch einen weiteren Schritt zur Umsetzung des kleinen neuen Baugebiets in Reiskirchen beschlossen.
Der Baulandpreis dürfte dort niedriger angesetzt werden…